Zertifizierungen

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Einwegverpackungen aus Kunststoffen ( Plastik ) stellen eine unvorstellbare Umweltbelastung dar und werden daher nach und nach über neue Gesetze verboten.

Biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien bieten hier die Lösung. Diese werden vom TÜV AUSTRIA auf ihre Nachhaltigkeit geprüft und sofern alle Auflagen erfüllt werden, mit der OK COMPOST-Zertifizierung ausgezeichnet. Die unterschiedlichen OK compost-Logos zeigen dabei auf den ersten Blick, ob das Verpackungsmaterial auch tatsächlich nachhaltig ist.

Hinzu kommt das OK biobased-Zertifikat, welches Aufschluss über die Zusammensetzung des Ausgangsmaterials gibt. Hier wird, mittels der Vergabe von maximal vier Sternen, der Prozentanteil nachwachsender Kohlenwasserstoffe innerhalb des Ausgangsmaterials festgehalten; bei vier Sternen muss dieser mindestens 80 % betragen.

Ein wesentliches Merkmal einer umweltschonenden Herstellung von Einwegverpackungen ist der Transportweg. Viele Produkte werden bereits unter dem Titel „ Bio „ angeboten, erfüllen aber in keiner Hinsicht die Anforderungen an ein ökologisches Produkt.  Unter anderem kommen viele „ Bio Einwegverpackungen“ aus Niedriglohnländern wie Asien, womit ein Transportweg von zigtausend Kilometer jeden ökologischen Vorteil beim Einsatz von natürlichen Rohstoffen zunichte macht. Darüber hinaus arbeiten diese Fabriken oft mit sehr umweltbelastenden Technologien. Unsere Produkte werden ausschließlich in Deutschland hergestellt, das garantiert kurze Transportwege und eine hohen Qualitätsstandard. Wir benötigen im Vergleich zu anderen Produktionen deutlich weniger Energie zur Herstellung des Öko-Bechers, womit insgesamt auch eine sehr positive Co2 Bilanz die Bezeichnung „ Öko-Becher“ unterstreicht.

Das FSC-System zur Zertifizierung von Forstwirtschaft wurde zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung gegründet; diese beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe. Hierzu entwickelte der FSC einen allgemeinen und länderübergreifend einheitlichen Standard, der aus zehn Prinzipien und Kriterien besteht und den man nur anwenden kann, wenn man diese zehn für eine nationale Ebene konkretisiert.

Prinzip 1: Einhaltung der Forstgesetze sowie der FSC-Prinzipien

Prinzip 2: Langfristige Besitzansprüche und Nutzungsrechte an Land- und Forstressourcen sollen klar definiert, dokumentiert und rechtlich verankert sein.

Prinzip 3: Wahrung der Rechte indigener Völker

Prinzip 4: Die Waldbewirtschaftung soll das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrößern.

Prinzip 5: Ökonomische Effizienz und Produktvielfalt

Prinzip 6: Gewährleistung von Biodiversität, Schutzfunktionen des Waldes und Landschaftsschutz

Prinzip 7: Erstellung und Umsetzung eines Bewirtschaftungsplanes

Prinzip 8: Kontrolle durch angemessene Dokumentation und Bewertung der Nachhaltigkeit

Prinzip 9: Erhaltung von Wäldern mit hohem Schutzwert

Prinzip 10: Plantagen können als Ergänzung zu naturnahen Bewirtschaftungsformen soziale und ökonomische Vorteile liefern und den Druck auf Naturwälder mindern.

Biologisch abbaubare Biokunststoffe  gelten als kompostierbar, wenn sie sich unter definierten Bedingungen in einem Kompostierungssystem innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne, d.h. eines Kompostierungszykluses einer technischen Kompostanlage vollständig zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse zersetzen. Die DIN EN 14995 legt die Kompostierbarkeit von Biokunststoffen fest, während sich die DIN EN 13432 mit der Kompostierbarkeit von Verpackungen beschäftigt, die Kriterien bezüglich der Kompostierbarkeit sind allerdings bei beiden Normen gleich.

Um oben genannten Normen zu entsprechen, muss ein biologisch abbaubarer Biokunststoff oder eine biologisch abbaubare Verpackung folgende Kriterien erfüllen:

Angabe der Werkstoffinhaltsstoffe

Biologischer Abbau (im Labortest müssen mind. 90 % des Materials innerhalb von 6 Monaten abgebaut sein)

Desintegration, d.h. nach einer Kompostierung dürfen nach max. 12 Wochen höchstens 10 % des ursprünglichen Trockengewichts des Prüfmaterials in einer > 2-mm-Siebfraktion enthalten sein.

Überprüfen der Kompostqualität (z.B. mittels Pflanzenwachstumstest)

Zusatzstoffe, die zu weniger als einem Masse-Prozent enthalten sind, müssen für die Kompostierung unbedenklich sein.

In der Verpackung verbleibende Reststoffe oder mögliche mit dem Produkt entsorgte Stoffe müssen für die Kompostierung unbedenklich sein.

Die Gesamtsumme der organischen Verbindungen, für die der biologische Abbau nicht bestimmt werden muss, darf nicht größer als 5 % sein.

Organische Zusatzstoffe mit Masseanteilen von >1 % im Produkt müssen die Anforderungen von biologisch abbaubaren Zusatzstoffen nachweisen Produkte im Einklang mit der Natur !